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Projekte

Wir zeigen Zivilcourage gegen Partnergewalt

Seit 2019 verbindet uns mit StoP - Stadteile ohne Partnergewalt eine schöne Kooperation. Immer wieder werden gemeinsame Highlights gesetzt, um den wichtigen Themen - häusliche Gewalt, Partnergewalt und Femizide - Raum zu schaffen.

Gemeinsamen Aktionen sind:

Besuch beim regelmäßig stattfindenden Frauentisch mit gemeinsamem Catch'n Serve Spiel und Austausch zum Thema “ Wie kann Sport Frauen stärken?“ Eine gemeinsame "Käfigtour" in den Parks von Wien und die Teilnahme bei Nachbarschafts- und Sommerfesten. Seit mehreren Jahren wird das Catch'n Serve Saisonabschlussturnier (Österreichische Meisterschaft) gemeinsam unter dem Motto "Wir zeigen Zivilcourage gegen Partnergewalt" veranstaltet.

Tageswerkstätten-Turnier Burgenland

Seit Sommer 2022 steht in der Tageswerkstätte Zurndorf regelmäßig CnS am Programm. Gruppen aus Neusiedl und Frauenkirchen spielen auch miteinander. So beim jährlichen Turnier mit über 55 Personen unterschiedlichster Behinderungen zu denen auch die Kinder des benachbarten Kindergartens eingeladen sind.  

Geleitet werden die Trainings und Turniere von den Sportkoordinator:innen der Tageswerkstätten, die bei den Catch'n Serve Seminaren der BSPA Wien als Multiplikator:innen ausgebildet wurden. Die Regeln wurden seinerseits mit dem Österreichischen Behindertensportverband adaptiert.

Catch'n Seve Gold: Spiel mit SeniorInnen im Pflegeheim

Dass CnS für alle Altersstufen geeignet ist und auch Spaß macht beweisen die Kurse in Wien und Klagenfurt. Bei Festen der Pflegeeinrichtungen können die Spieler:innen im fortgeschrittenen Alter zeigen was sie noch drauf haben. Z.B. LINK

Betriebssport bei Raiffeisen

Firmensport wird bei Raiffeisen hoch geschrieben. Unser Sport ist eine hervorragende Ergänzung zum vielseitigen wöchentlichen Sportprogramm. In der Raiffeisen Zentrale in Wien wurde daher einmal in der Woche für 45 Minuten in der Mittagspause im gemeinsamen Bewegungsraum gespielt und nebenbei Bewegungsminuten für die Raiffeisen Firmenchallenge gesammelt.

Betriebssportmeisterschaften in Innsbruck

Mittlerweile jährlich finden die Betriebssportmeisterschaften in Tirol statt. Organisiert vom SV Tirol-Absam in Kooperation mit dem Österreichischen Betriebssportverband.

16 Multiplikator:innen mit BSPA Zertifikaten – diesmal mit Inklusionsschwerpunkt

In einem vollgepackten Ausbildungstag auf dem Sport Universitätsgelände auf der Schmelz in Wien absolvierten zukünftige CsN Coaches ihre Basic Ausbildung und wurden somit Multiplikator:innen von unterschiedlichen Partnerorganisationen, um die Sportart und den damit verbundenen Mehrwert in ihrem Umfeld verbreiten zu können.Erstmals wurde – gemeinsam mit der Bundesportakademie Wien- auch das Zusatzmodul „Inklusion“ angeboten.

CnS Goes Inline-Skaterhockey

 Im Rahmen des Tigers Stegersbach Trainingscamps lernten Kinder, Jugendliche aber vor allem die Mütter der Spieler:innen CnS kennen. Die Tigers Stegersbach, allen voran Andi Freiberger - auch Präsident des Österreichischen Rollsportverbandes – haben 10 Teams. Von der Laufschule bis zum Staatsmeistertitel der Bundesligadamen und Europa-Bronzegewinnerinnen, trägt die jahrelange großartige Nachwuchsarbeit erfolgreich Früchte. Wesentlichen Anteil bei der Sportkarriere haben immer die Eltern, die die Kinder zum Training und zu den Wettkämpfen bringen, sie immer unterstützen und oftmals auch ehrenamtlich im Verein mitarbeiten – als Belohnung spielen sie jetzt Catch´n Serve.

Kids Turnier in Böhlerwerk

Auch wenn die Mütter im Zentrum stehen, sind die Kinder Teil des Bewegungsangebotes. Daher gibt es zusätzlich zur Kinderbetreuung während des Trainings für die Mütter auch zahlreiche Angebote für sie. Kids Hochburg ist ASKÖ Böhlerwerk/Waidhofen rund um Projekt Urgestein Barbara Eichleiter.

Barbara ist seit dem allerersten Seminar in Österreich im September 2016 mit Begeisterung dabei und bewegt insgesamt rund 150 Frauen und Kinder regelmäßig mit Catch´n Serve.

Frauen aus Kursen werden für Tätigkeiten als Coaches und Sportfunktionärinnen ausgebildet und geschult; somit entstehen neue Perspektiven für die Frauen (auch für Arbeitslose mit Migrationsgeschichte).

Ein weiteres Ziel ist das Empowerment von Frauen, sie zu stärken und ihnen neue Perspektiven zu ermöglichen. So werden regelmäßig Frauen mit Flucht- und Migrationsgeschichte sowie Frauen aus sozial schwachem Umfeld in ihrer Ausbildung zur Coach unterstützt. Sie werden für eine Teilnahme bei den Ausbildungen motiviert, finanziell unterstützt und lernen von erfahrenen Ausbildnerinnen während der wöchentlichen Trainings in einem „Buddy-Verhältnis“.

Meilenstein bei den Ausbildungen und der Sensibilisierung für Frauensport war jene an der Bundessportakademie Innsbruck

Ein Zertifikat der Österreichischen Bundessportakademien und die damit verbundene Kompetenz eine bestimmte Sportart zu erwerben - nicht nur technisch, sondern auch pädagogisch – hat Gewicht.

11 Frauen, darunter eine Sportwissenschafterin, eine BSPA-Mitarbeiterin und ehemalige Profitennisspielerin, eine Fußballtrainerin sowie Vereinsvertreterinnen von Absam Tirol bekamen am Universitätsgelände Innsbruck das perfekte Umfeld dafür geboten.

Erster Schritt war die Installierung einer BSPA Mamanet/Catch’n Serve Beauftragten. Übernommen hat diese Funktion keine geringere als Eva Maria Hoch. Als Mitarbeiterin in der BSPA-Direktion und Kursleiterin bringt sie auch ihre Erfahrung als ehemalige Tennisprofispielerin und Österreichische Damen-Meisterin mit. Sie unterrichtet Catch’n Serve als Tool für Gleichstellung in allen Trainerkursen.

Projektpartnerin bei EU Mamanet2023

Mitgestaltung EU Mamanet 2023 und Gründung Internationaler Verband

Das vom Italienischen Verband AICS in Zusammenarbeit mit der CSIT initiierter ERASMUS+ Projekt hatte das Ziel Mamanet in Europa zu verbreiten. Mamanet Austria ist einer von drei Big Playern und für die Ausbildung der „European Mamanet Coaches Basic“ zuständig. Alle Infos zum Event und Projekt unter: https://www.eumamanet.com/

Zu Gast bei unserer Projektpartnerin fairplay im Rahmen des Erasmus+ Projekts "Less4more"

Das Less4more Projekt hat zum Ziel Frauen im Breitensport anzusprechen und zu unterstützen. Sowohl aktiv als Sportlerin als auch als Coach. So lag es nahe, dass fairplay auf uns zukam und um ihre Expertise und Erfahrungen anfragte. Neben CnS waren auch Fußball und Beachvolleyball als Sportarten dabei.

18 Teilnehmerinnen aus Rumänien, Spanien, Griechenland, Zypern, Ungarn und Österreich nahmen am Mamanet Training teil. Auch ein Wiedersehen mit Spielerinnen aus Spanien, die im Rahmen des EU Mamanet2023 Projekts Ende Juni auf Teneriffa mitgespielt und auch teilweise die Mamanet European Coach- Basic Level Ausbildung absolviert hatten, waren dabei.

Gemeinschaftsgefühl, Sport, Spaß, Emotionen und der Aufruf zur Brustkrebsvorsorge

Das war das sehr erfolgreiche 3. Internationale ASVÖ I am aware Turnier. „Ich bin mir bewusst“, das ist der Slogan, der vor allem auf die rechtzeitige Brustkrebsvorsorge aufmerksam machen soll. Aber wie schon in den letzten Jahren bekam dieser eine Mehrfachbedeutung.

Das 1. Turnier dieser Art stand unter dem Schatten von Corona, letztes Jahr waren einige ukrainische und russische Teilnehmerinnen betroffen und heuer war das Turnier durch die Terroraktion gegen Israel beeinflusst. 3 Teams mussten absagen und auch EU-Coach Anne Danenberg konnte Tel Aviv nicht verlassen.

So war allen anwesenden bewusst, dass es nicht selbstverständlich ist losgelöst und sicher gemeinsam Sport zu betreiben. Aber so war es! Statt ursprünglich 12 Teams waren es dann 9 in teilweise buntgemischten Formationen.

Nach der sehr feierlichen und emotionalen Eröffnung, durchgeführt von Catch’n Serve Austria Präsidentin Dr. Jennifer Kickert, wurde auf den Courts mit viel Freude und Begeisterung gespielt.

Die Spielerinnen aus Italien, der Schweiz, Griechenland, Spanien, den USA, Israel, Deutschland, Bulgarien, Lettland und Österreich zeigten wie es möglich ist in Frieden Sport zu betreiben und miteinander zu kämpfen, unabhängig der Herkunft!

Parallel zum Turnier wurden auch 15 neue EU Coaches in Theorie und Praxis unter der Leitung von Elisabeth Speiser-Havel ausgebildet. Ziel der Ausbildung ist es, über das Erasmus+ Projekt: „EU Mamanet2023“, Coaches neuer EU Ländern Basic skills zu vermitteln, um die Bewegung auch in ihren Ländern auf- bzw. auszubauen und nun auch Catch´n Serve Ball als niederschwelligen Zugang und Mittel zum Sport zu vermitteln.